Die Bedeutung der Filteranlage

FilteranlageSchwimmbadwasser ist zahlreichen Einflüssen ausgesetzt, die eine Wasseraufbereitung unabdingbar machen, will man nicht alle paar Wochen oder gar Tage neu füllen.
Für die Qualität des Wassers sind Temperatur, Fremdkörpereintrag von außen und biologische Prozesse mit verantwortlich.
Das Wasser erwärmt sich im Laufe der Zeit, Wind und Wetter bringen Staub, Blätter, Insekten und Umweltgifte und der Badende liefert Hautpartikel, Keime und Bakterien, Wasch- und Sonnenschutzmittel dazu. Diese Aufzählung ist nicht vollständig.
Überließe man den Beckeninhalt mit diesem Cocktail sich selbst, würde sich im Laufe der Zeit eine schmierige Schicht an den Beckenwänden ablagern, dann das Wasser trüb und schließlich grün werden.
Es ist daher leicht nachvollziehbar, dass, was mit einer angemessenen Filterung bereits entfernt werden kann, nicht mehr mit der „chemischen Keule“ bekämpft werden muss.
Deshalb ist das A und O einer vernünftigen Wasseraufbereitung die Filteranlage.
Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Güte der Filterung und dem Verbrauch von Chemikalien zur Wasseraufbereitung.

Aus diesem Grund legen wir allergrößten Wert auf eine leistungsstarke Filteranlage. Diese sollte so bemessen sein, dass der komplette Beckeninhalt täglich mindestens 2, besser 3 mal umgewälzt wird.
Im Filterkessel befindet sich üblicherweise eine Quarz-Sandschüttung. Je höher diese Sandschicht, desto intensiver die Filterleistung.
Der Filter sollte rückspülbar sein. Weil sich durch die ständige Filtrierung des Beckenwassers Schmutzpartikel im Filterkessel ansammeln, die im Laufe der Zeit die zerklüfteten Sandkörnchen zulegen, wird die Filterleistung mit fortschreitender Verschmutzung geringer. (Genau genommen wird sie erst einmal noch besser, weil der Schmutz auch „filtert“, aber dann lässt sie rapide nach). Dem wirkt man entgegen, indem man mittels regelmäßiger Rückspülung diese Schmutzpartikel auswäscht.

Alle 3 – 5 Jahre muss der Filtersand erneuert werden (im Gartenbad eher alle 3 Jahre, in einem Innenbad alle 5 Jahre). Bis dahin haben sich die einzelnen Sandkörnchen durch die ständige Reibung aneinander glatt poliert und wegen ihrer verringerten Oberfläche deutlich an Filterkapazität verloren.

Um den Filtereffekt nochmals wahrnehmbar zu verbessern, kann man statt Sand ein neuartiges Filtermedium AFM in den Kessel einbauen, welches außerdem noch wesentlich haltbarer ist.
Darüber in einem anderen Artikel mehr.