Ganz ohne Chemie?

Erawan Waterfall, Kanchanaburi, ThailandIst es möglich, mein Schwimmbad ganz ohne Chemie zu betreiben?
Dieser Frage begegnen wir immer wieder – und sie spricht mir aus dem Herzen.
Deshalb haben wir jahrelang zu diesem Thema geforscht, ausprobiert und beobachtet.
Hier das Ergebnis:
Zunächst ist zu unterscheiden zwischen Methoden der Wasseraufbereitung, die vermeintlich keine Chemikalien benutzen, dafür aber andere keimtötende Maßnahmen ergreifen und denen, die, meist auf feinstofflicher Basis, das Schwimmbadwasser in einen Zustand versetzen wollen, der beispielsweise dem eines natürlichen Bachlaufes ähnelt und damit das erforderliche Milieu gar nicht zur Verfügung stellt für Mikroorganismen zum Wachsen und sich vermehren.
Unter Erstere fällt die Zugabe von Silber- und/oder Kupferionen oder Salz. Die akzeptiere ich nicht als chemiefrei, weil diese Substanzen denselben Effekt haben wie Chlor etc.: Sie töten Kleinstlebewesen. Silber und Kupfer sind Chemie, …sind Schwermetalle und können sich im Körper eines Menschen anreichern.

Wird ein Schwimmbad mit Salzelektrolyse betrieben, ist das nichts anderes als eine Chlordesinfektion, weil im Elektrolyseverfahren das Kochsalz (NaCl) aufgespalten wird in Na+ und Cl- -Ionen. Die Chlorionen werden zur Desinfektion gebraucht.

Die zweitgenannten Verfahren wollen die Wasserqualität derart verändern, dass ein Überschuss an solchen Mikroorganismen gar nicht mehr entstehen kann, die sich von der Verschmutzung im Wasser ernähren.

Die Ansätze hierfür sind unterschiedlich. Allen gemeinsam ist, dass sie die Struktur der Wassermoleküle wieder im sog. Cluster ausrichten (man hat beobachtet, dass das eine wesentliche Voraussetzung für sauberes, gesundes Wasser ist) und dann, auf feinstofflicher Ebene, krankmachende Informationen löschen und neue “einspielen”. Das geht leicht, weil Wasser ein hervorragender Informationsspeicher ist.
Da wird beispielsweise das Wasser in den energetischen Zustand von Bachwasser im Sonnenschein versetzt, oder es werden kosmische Strahlen eingefangen, die das Wasser permanent in eine Art sauberen Urzustand versetzen, oder man lädt das Wasser mit Lebensenergie auf und hält dieses Niveau, oder es wird in die Qualität von mehreren tausend Jahren altem, von sämtlichen schädigenden Zivilisationseinflüssen verschont gebliebenem Urwasser versetzt.
Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig und diejenigen Spezialisten, die sich mit diesen Verfahren intensiv beschäftigen, mögen mir die starke Vereinfachung verzeihen.

Unsere Beobachtungen beim Einsatz all dieser Verfahren:
Manchmal funktionieren sie einwandfrei, manchmal so lala und ganz oft gar nicht.

Einer unserer Kunden betreibt sein Schwimmbad (im Innenbereich, keine Fenster in der Halle) seit vielen Jahren ohne jeglichen Chemieeinsatz. Er hat ein paar spezifische Edelsteine in seinem Becken liegen und badet laut eigenen Angaben in glasklarem Wasser.
Wir haben es ausprobiert an einem anderen Becken: Fehlanzeige!
Ein anderer Kunde hat seinerzeit in die Beckenwände Sand mit einbauen lassen, dem spezifische wasserheilende Informationen mitgegeben waren. Derselbe informierte Sand füllt seine Filteranlage. Das Ergebnis: An den Beckenwänden befindet sich ständig ein glitschiger Biofilm und nach zahlreichen Versuchen hat man sich darauf eingeschossen, den Filtersand alle 3 Monate zu erneuern. Wir sprechen hier von 200 kg Sand pro Füllung.
Weitere Versuche, Beobachtungen und auch Erfahrungsaustausch mit interessierten Kollegen haben uns gezeigt, dass in den allermeisten Fällen mit diesen feinstofflichen Methoden der Wasseraufbereitung deutlich weniger Chemie benötigt wird, manchmal sogar bis zu 70%, dass es in ganz seltenen Fällen ganz ohne chemische Zusätze geht und fast nie komplett auf die bewährten Wasserpflegemittel wie Chlor verzichtet werden kann.

Von uns als Schwimmbadbauer und Spezialisten für glasklares Badewasser erwartet man, dass wir Lösungen anbieten, die dieses glitzernde Nass zu jeder Zeit garantieren.
Weil es uns bisher nicht möglich war, einen Kriterienkatalog zusammen zu tragen, der dafür garantieren kann, dass die Schwimmbadwasserpflege immer ohne Chemie klappt, setzen wir eher auf bewährte Methoden, die wir allerdings so verfeinert haben, dass mit einem absoluten Minimum an Mitteleinsatz ein Maximum an Wirkung erzielt wird.

Mehr dazu in einem weiteren Artikel!